Mindset Change – wie ein politischer Unfall 🚑

Oder: Warum wir immer noch bremsen, obwohl die Kurve längst da ist.

Mindset Change.
Viele sehen darin keine Notwendigkeit.
Manche lehnen es als Blödsinn ab.
„Brauchen wir nicht.“
„Haben wir schon immer so gemacht.“

Und ehrlich gesagt: Das überrascht nicht. Gefühlt gehören rund 90 % genau zu dieser Gruppe. Es gibt keine Statistik für ein „altes Mindset“ – aber zahlreiche Studien zeigen: Je höher Verantwortung, Absicherung und Systembindung, desto geringer die Bereitschaft, Denkmodelle grundlegend zu hinterfragen.

Wir sind schon lange auf der Erde, gut eingefahren – wie ein Fahrrad, das seit Jahrzehnten dieselben Wege fährt. Stabil, vertraut, zuverlässig. Warum also etwas ändern?

Das Problem: Die Welt ist weitergefahren

Aus einer anderen Perspektive wird allerdings deutlich:
Entscheidungen werden immer langsamer, Anforderungen immer komplexer.
Viele der Systeme, auf denen wir heute noch arbeiten – ERP-Systeme, CMS, Microsoft, Adobe – stammen im Kern aus den 1990er-Jahren.

Wir versuchen also, eine hochvernetzte, dynamische Welt mit Denkmodellen und Werkzeugen zu steuern, die aus einer Zeit kommen, in der das Faxgerät als Innovation galt.

Das funktioniert eine Weile.
Dann kracht es.

Zusammenarbeit hat sich längst geändert – nur unser Denken nicht

Arbeit funktioniert heute nur noch gemeinsam.
Interdisziplinär. Vernetzt. Auf Augenhöhe.

Und trotzdem ringen wir täglich mit denselben Fragen:

  • Wie arbeitet man wirklich wertschätzend zusammen?
  • Wie kommt man aus dem eigenen Egotrip heraus – „Ich weiß es besser“?
  • Wie lässt man andere Meinungen zu?
  • Wie baut man kollektive Verantwortung auf – vielleicht sogar im Sinne einer Genossenschaft?

Spannend ist: Wir wissen längst, dass es funktioniert.
Schulen zeigen es uns. Lernformate wie der Frei Day machen sichtbar, was passiert, wenn Selbstwirksamkeit, Verantwortung und eigenes Lernen erlaubt sind: Motivation steigt, Lernen wird relevant, Menschen übernehmen Verantwortung.

Was nicht mehr funktioniert:
Alles vorzugeben – so wie bei Maschinenbedienern zu Beginn des letzten Jahrhunderts.

Und trotzdem:

  • Wir haben das Schulsystem kaum verändert
  • Potenzialentfaltung ist in der Wirtschaft eher ein Schlagwort als Realität
  • Flache Hierarchien stehen auf Folien, nicht im Alltag

Alle wissen, dass wir es brauchen.
Kaum jemand weiß, wie man es lernt.

Mindset Change ist lernbar – wenn man ihn wirklich zulässt

Die gute Nachricht ist: Mindset Change ist kein Zufall und kein Talent, sondern lernbar. Wer sich ernsthaft damit beschäftigt, wie Selbstwirksamkeit, Verantwortung und gemeinsames Lernen entstehen, findet seit Jahren fundierte Praxis bei der Akademie für Potentialentfaltung.

Dort wird erforscht und erprobt, wie Menschen – in Schulen, Organisationen und ganzen Systemen – aus alten Mustern aussteigen und neue Formen der Zusammenarbeit entwickeln können. Nicht über Vorgaben, sondern über Vertrauen, Beziehung und Verantwortung. Genau diese Fähigkeiten fehlen uns heute in Politik, Wirtschaft und Bildung am meisten.
https://akademiefuerpotentialentfaltung.org/

Mindset Change kann man lernen – und sogar testen

Wer nicht nur darüber lesen, sondern den eigenen Mindset Change konkret erleben oder überprüfen möchte, findet mit mit One Stop Transformation einen praxisnahen Einstieg.

Dort lässt sich testen, wo man selbst – oder die eigene Organisation – im Veränderungsprozess steht. Nicht theoretisch, sondern entlang realer Transformationsfähigkeit. Genau das fehlt oft zwischen Erkenntnis und Umsetzung.

Politik als Spiegel – der Mindset-Unfall

Ein Blick in die Politik reicht, um zu verstehen, was passiert, wenn alte Denkweisen dominieren.
Die jüngsten Entscheidungen rund um den Rentenpakt – insbesondere innerhalb der CDU/CSU – wirkten wie ein politischer Unfall.

Die Junge Union, nicht gerade bekannt als radikal progressiv, liberal oder als Treiber von Innovation und Wachstum, wollte laut dagegen stimmen. Eigentlich konsequent. Und dann?
Einige fielen zurück in alte Muster. In alte Denkweisen. In vertraute Reflexe.

Was wir hier sehen, ist kein Einzelfall.
Es ist ein Spiegelbild dessen, was in Politik, Wirtschaft und Bildung gleichzeitig passiert.
Die Verharrungskräfte sind größer als der Mut, neu zu denken.

Seit 2010 nicht verstanden, was passiert ist

Die Welt hat sich gravierend verändert.
Wir auch.
Aber wir reagieren, als wäre nichts passiert.

Wir schimpfen über Klimamaßnahmen, statt sie als wirtschaftliche Chance zu begreifen.
Unternehmer schimpfen über Bürokratie (ja, sie ist zu viel), Fachkräftemangel (der weiter wächst) oder Energiekosten – obwohl diese mit anderem Denken und neuen Modellen deutlich günstiger sein könnten.

Verbände benennen diese Probleme oft sehr klar. Doch Kritik allein verändert keine Systeme.

Transformation entsteht nicht durch Kritik – sondern durch Handeln

Eine Transformation lässt sich nicht herbeikritisieren.
Auch Verbände bewegen nichts, wenn sie ausschließlich Missstände benennen. Veränderung entsteht erst dort, wo man selbst vorangeht – mit einem anderen Mindset, mit neuen Arbeitsweisen, mit konkretem Handeln.

Wenn Verbände zeigen, wie es besser geht, ziehen andere nach. Nicht aus Zwang, sondern aus Überzeugung.
Mindset Change beginnt nicht mit Appellen, sondern mit Vorbildern – auch und gerade im BVMW und ähnlichen Organisationen.

Was heißt das für die Politik?

Die aktuelle Regierung hat strategische Fehler sehr früh gemacht.
Aber auch strukturell wurde falsch gedacht: Wirtschaft, Arbeit und Nachhaltigkeit wurden getrennt behandelt – obwohl sie zusammengehören.

Genau das wurde kritisiert. Paradox ist: Der Gedanke war richtig.

Ähnlich bei den populistischen Angriffen auf E-Auto und Wärmepumpe. Auch das sind politische Unfälle. Denn beide Konzepte sind technisch und systemisch korrekt. Das Problem liegt nicht in der Idee, sondern im Mindset, mit dem wir darüber sprechen.

Was passiert, wenn wir jetzt nichts tun?

Dann werden wir langsamer.
Defensiver.
Und wir verwechseln Verwalten mit Gestalten.

Wir werden zu Mangelverwaltern in einer Welt, die Gestalter braucht.

Und was wäre die Alternative?

Mut.
Gemeinsam.
Jetzt.

Wenn wir den Mindset Change auf allen Ebenen beschleunigen – in Bildung, Wirtschaft und Politik – dann verlassen wir den Zustand des Reagierens und werden wieder das, was wir sein könnten: Zukunftsgestalter.


🎄 Frohe Weihnachten – vielleicht eine gute Zeit zum Nachdenken.
🚀 Im Januar dann bitte mit Mut handeln.

Ich wünsche einen guten Start ins neue Jahr.

Mindset schlägt Maßnahmen – Warum der Koalitionsvertrag 2025 den Wandel verschläft

Bild: Created by FireFly: Symbolic scene of social transformation: A diverse group of people standing on a hill, overlooking a bright, open future. In the background, a city in transition.

Teaser:
Der Koalitionsvertrag 2025 klingt ambitioniert – Investitionen, Innovation, Transformation. Doch wer genauer hinschaut, erkennt: Es ist ein Vertrag des „Weiter so“. Was fehlt, ist das Fundament echter Erneuerung – ein neues Denken. Warum das gefährlich ist, und wie wir es besser machen könnten.


Deutschland 2025 – Warum die alte Denke nicht mehr reicht

Wir leben in einer Zeit fundamentaler Umbrüche: Klimakrise, technologische Disruption, mentale Erschöpfung und gesellschaftliche Spaltung fordern uns heraus wie nie zuvor. Die gute Nachricht: Lösungen sind da – in Form von Technologien, Ideen und engagierten Menschen. Die schlechte: Unsere Denkweise hinkt hinterher.

Transformation ist heute keine Option mehr – sie ist Notwendigkeit. Doch sie beginnt nicht mit Gesetzen. Sie beginnt im Kopf.


Der Koalitionsvertrag 2025: Gute Sprache, schwache Wirkung

Der neue Koalitionsvertrag1 liest sich auf den ersten Blick modern: Es geht um Wasserstoff, Digitalisierung, Start-ups, Bildung, KI und Nachhaltigkeit. Alles wichtige Themen. Doch der Vertrag denkt in den alten Kategorien weiter:

  • Top-down statt Co-Creation.
  • Förderprogramme statt Kulturwandel.
  • Techniklösungen statt ganzheitliche Lernräume.

Das Resultat: ein pragmatischer Verwaltungskurs – aber keine Vision. Kein Mut, echte Strukturen neu zu denken. Kein Raum für die kollektive Lernreise, die wir brauchen.


Transformation wird rein technisch gedacht

Die Maßnahmen konzentrieren sich auf Investitionsfonds, Steuerpolitik, Energiepreise. Doch Transformation ist mehr als Technik und Kapital.

Was fehlt:

  • Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
  • Future Skills wie Kollaboration, Agilität, Selbstwirksamkeit
  • Räume für Beteiligung, Partizipation und Experimente
  • Neue Führungskultur in Politik, Wirtschaft und Verwaltung
  • Verbindung zu den globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs)

Kurz: Der Wandel wird verwaltet – nicht gestaltet.


Wenn alte Strategien als Lösung verkauft werden

Ein Blick in die wirtschaftspolitischen Forderungen des BVMW zur Bundestagswahl 2025 zeigt ein ähnliches Bild​2 gefordert werden Steuersenkungen, verkürzte Abschreibungsfristen, weniger Bürokratie. Alles klassische Instrumente der Angebotsökonomie – aus einer Zeit, in der man glaubte, Wachstum sei allein durch günstige Rahmenbedingungen erzwingbar.

Doch solche Forderungen greifen zu kurz. Denn sie setzen voraus, dass Unternehmen schon bereit wären für Wandel – und sich nur der Staat ändern müsste. Aber der Wandel beginnt innen: in der Haltung, im Purpose, im Führungsstil, in der Lernbereitschaft von Organisationen selbst.

Wenn wir also wirklich Transformation wollen – in Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft – dann braucht es nicht nur neue Gesetze, sondern eine neue Haltung. Und genau die sucht man in vielen Forderungspapieren noch vergeblich.


Warum Mindsets der eigentliche Schlüssel sind

Veränderung scheitert selten an Technik – sondern an Menschen. Genauer gesagt: an ihren Mindsets.

Unsere Gesellschaft ist geprägt von Sicherheitsdenken, Perfektionismus und Fehlervermeidung. Doch was wir jetzt brauchen, ist das Gegenteil:

  • Mut zu Scheitern.
  • Freude am Lernen.
  • Offenheit für Neues.
  • Experimentierfreude.

Studien zeigen: In Deutschland fehlt es an mentaler Veränderungsfähigkeit – über alle Bereiche hinweg: Bildung, Verwaltung, Wirtschaft.

Bildung als Testlabor für den Wandel

Ein Gegenmodell zeigt sich dort, wo Transformation ernst genommen wird – z. B. in Projekten wie Schule im Aufbruch3​.

Hier entstehen ganzheitliche Schulkonzepte auf Basis von:

  • Selbstwirksamkeit statt Leistungsdruck
  • Kollaboration statt Frontalunterricht
  • Sinnorientierung statt Paukerei

Diese Schulen entwickeln sich zu echten Zukunftslaboren – mit Wirkung weit über das Klassenzimmer hinaus. Warum ist das nicht der Standard?


Wo sind die Changemaker?

In allen Bereichen gibt es bereits Menschen, die neues Denken leben: Changemaker. Sie sind mutig, experimentell, kollaborativ, nachhaltig unterwegs. Doch oft bleiben sie an den Rändern, weil Strukturen ihren Ideen keinen Raum geben.

Die Politik müsste diese Menschen nicht nur anhören – sondern ihnen Bühne und Budget geben.

Denn nur mit dieser neuen Haltung kann aus Wandel Bewegung werden. Und aus Bewegung: Transformation.


Gute Veränderung wirkt als Einladung

Wenn Wandel gelingt – sei es in einer Schule, einem Unternehmen oder einer Kommune – entsteht mehr als nur ein neues Ergebnis: Es entsteht ein Vorbild. Und Vorbilder wirken ansteckend.

Transformation wird dann greifbar, wenn andere sehen: „So kann es gehen.“
Das motiviert zum Mitmachen, inspiriert zum Nachahmen und stärkt den Glauben daran, dass Veränderung nicht nur notwendig, sondern auch möglich ist.

Deshalb braucht es mutige Vorangeher*innen – und eine Politik, die diesen Projekten Raum gibt, sie sichtbar macht und ihre Erfahrungen teilt. Denn kein noch so gutes Konzept ersetzt die Kraft echter Geschichten.


Fazit: Der Wandel beginnt nicht im Kanzleramt – sondern in unserem Denken

Der Koalitionsvertrag 2025 ist kein Rückschritt – aber auch kein echter Aufbruch. Er bietet Werkzeuge, aber kein neues Fundament. Er redet von Zukunft – bleibt aber im Gestern verhaftet.

Was fehlt, ist der radikale Perspektivwechsel.

Wenn wir Deutschland zukunftsfähig machen wollen, brauchen wir:

  • Bildung als Motor für Wandel
  • Changemaker als Vorbilder
  • Politik auf Augenhöhe
  • Strukturen, die Lernen ermöglichen
  • Mut zur Unsicherheit
  • Und: gute Beispiele, die Lust auf Nachahmung machen

Oder wie man es einfacher sagen kann:
Wir müssen lernen, neu zu denken.


Deine Meinung?

Was fehlt dir im aktuellen politischen Kurs?
Kennst du Beispiele, wo neues Denken bereits gelebt wird?
Lass es uns wissen – in den Kommentaren oder per Nachricht. Der Diskurs beginnt hier.


  1. https://www.csu.de/politik/beschluesse/koalitionsvertrag-von-cdu-csu-und-spd-2025/%3Fpdf ↩︎
  2. https://www.bvmw.de/uploads/topics/Steuern-und-Finanzen/Downloads/Forderungen-Steuern-und-Finanzen-Bundestagswahl-2025.pdf ↩︎
  3. http://www.schule-im-aufbruch.de ↩︎

Was macht uns glücklich – und was brauchen wir 2025?

Bild: Created by OpenAI Dall-E, Georg Eck – Thema: “Was macht uns glücklich – und was brauchen wir 2025?“

1. Januar 2025 – Was macht uns glücklich? Diese Frage begleitet uns seit Jahrhunderten und bleibt doch so individuell wie wir selbst. Laut Andrew Jebb von der Purdue University liegt die „Lebenszufriedenheit“ global betrachtet bei einem Jahreseinkommen von etwa 81.000 Euro – natürlich abhängig von Land und Lebensstandard. In Deutschland sollen es 76.000 Euro sein (im Focus-Artikel nachzulesen). Doch Glück ist mehr als finanzielle Sicherheit. Es hängt davon ab, wie wir unser Leben gestalten, wie wir uns mit anderen verbunden fühlen und wie wir unsere Werte in die Welt einbringen.

Ein inspirierendes Beispiel ist Dänemark, das oft als das glücklichste Land der Welt gilt (wissenschaft.de). 2025 wollen wir als Familie „Hygge“ erleben – Gemütlichkeit, Zusammengehörigkeit und das Schätzen kleiner Momente. Doch Dänemark glänzt auch in anderen Bereichen: In der Digitalisierung liegt es auf Platz 2 der EU-Länder, Deutschland auf Platz 13. Beim Anteil der E-Autos steht Dänemark auf Platz 1, Deutschland auf Platz 5. Was können wir von diesem Ansatz lernen, um Lebensfreude und Fortschritt auch bei uns zu fördern?

Co-Kreation und Verbundenheit: Die Basis für Resilienz

Die Antwort auf viele Probleme liegt in der Verbundenheit. Menschen möchten spüren, dass sie Teil eines größeren Ganzen sind. Co-Kreativität – das gemeinsame Entwickeln von Lösungen – entsteht, wenn wir Polarisierung hinter uns lassen und echte Zusammenarbeit fördern.

Zwei Beispiele zeigen, wie Verbundenheit unser Leben bereichern kann:

  1. Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs):
    Diese globalen Leitplanken der UNESCO, der Staatengemeinschaft der Vereinten Nationen schaffen eine gerechtere und nachhaltigere Welt. Sie bieten eine Plattform für Veränderung, die Regierungen, Unternehmen und Einzelpersonen einbindet. Sie schaffen Arbeitsplätze, fördern Innovation und zeigen, wie die Zukunft aktiv gestaltet werden kann.
  2. Die Unverrückbarkeit von Grenzen seit dem Zweiten Weltkrieg:
    Frieden, Respekt und Zusammenarbeit – diese Prinzipien basieren auf dem Völkerrecht der Vereinten Nationen, das den Schutz der Grenzen weltweit stärkt. Dieses Abkommen erinnert uns daran, wie wichtig es ist, Stabilität und Zusammenarbeit auch in unsicheren Zeiten zu bewahren. Vielleicht ist es an der Zeit, diese Werte noch weiter zu denken: Eine Welt, in der Grenzen, Menschen, Tiere und Natur gleichermaßen geachtet werden.

Bildung und Technologie: Die Schlüssel zur Zukunft

Bildung ist der Hebel, der alles bewegt. Sie muss endlich in den Mittelpunkt rücken – nicht nur in Wahlprogrammen, sondern in unserem Alltag. Wir brauchen Menschen, die kritisch denken, global vernetzt handeln und mutig neue Wege gehen. Bildung eröffnet Chancen und ebnet den Weg zu einer nachhaltigeren Gesellschaft.

Auch Technologie bietet enorme Potenziale. Klare Regeln wie der Green Deal, der auf eine zirkuläre Wirtschaft und Klimaneutralität abzielt, der EU AI Act und Cyber Resilience Act sind unverzichtbar, um Vertrauen zu schaffen und Technologien in Bahnen zu lenken, die ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltig sind. Diese Leitplanken schaffen nicht nur Sicherheit, sondern auch Innovationsräume, in denen zukunftsfähige Lösungen entstehen können.

Mit Initiativen wie unserer Akademie und unserem Konsortium setzen wir darauf, Technologie für alle zugänglich zu machen. Unser Ziel: Menschen befähigen, neue Technologien zu verstehen, sie aktiv mitzugestalten und dabei Verantwortung für Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft zu übernehmen. Digitalisierung wird uns nicht nur effizienter machen, sondern auch den Fachkräftemangel entschärfen und Veränderungsprozesse beschleunigen. Gemeinsam können wir die Herausforderungen der Zukunft meistern!

Evolution statt Revolution: Gemeinsam gewinnen

Veränderung beginnt nicht mit einem Knall, sondern mit Entschlossenheit und Teamgeist. Menschen sehnen sich nach Gerechtigkeit – nach einer Welt, in der ihre Stimme zählt. Doch diese Gerechtigkeit braucht sichtbare, konkrete Taten, um Vertrauen zu schaffen.

Ein Blick nach China zeigt, dass es in vielerlei Hinsicht kritisch betrachtet werden kann, aber auch, wie schnell Wandel möglich ist. Während in Deutschland 2024 etwa 2.000 Elektrobusse unterwegs sein werden, fährt allein in Shenzhen eine Flotte von 17.000 rein elektrischen Bussen. Dieses Beispiel zeigt: Wenn Visionen und konkrete Maßnahmen Hand in Hand gehen, können enorme Fortschritte erzielt werden – unabhängig von Hürden oder Vorurteilen.

Dabei spielt auch die Digitalisierung eine Schlüsselrolle. Sie wird nicht verschwinden – im Gegenteil, sie ist der Motor für Veränderung. Ein starkes, gesamtgesellschaftliches digitales Mindset ist entscheidend, um diese Chance zu nutzen. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz können den Fachkräftemangel abmildern, Veränderungsprozesse beschleunigen und uns nachhaltiger sowie ressourcenschonender machen. Jetzt ist der Moment, diese Potenziale durch Bildung und Zusammenarbeit voll auszuschöpfen.

Fazit: Gemeinsam Chancen nutzen

Glück entsteht durch Verbundenheit, Bildung, lebenslanges Lernen und mutige Entscheidungen. Wenn wir 2025 glücklicher sein wollen, sollten wir uns darauf konzentrieren, was uns eint: weniger Polarisierung, mehr Zusammenarbeit und klare Schritte für nachhaltige Lösungen. Es ist entscheidend, gelingende Projekte und Maßnahmen sichtbar zu machen, um zu zeigen, dass Wandel möglich ist – und um andere zu inspirieren, ebenfalls aktiv zu werden.

Die konsequente Umsetzung der SDGs, die Förderung von Co-Kreativität und ein digitaler Wandel, der alle mitnimmt, können uns helfen, die Jahre des Stillstands hinter uns zu lassen. Aber dafür braucht es nicht nur Träume – es braucht Taten. Jetzt.

Was wollen wir 2025 erreichen? Lass uns die Zukunft gestalten! Die Möglichkeiten sind da – du musst nur den ersten Schritt machen. Mach mit, und andere werden folgen. Gemeinsam schaffen wir Großes!

Klimakleber vs. Klimapolitik: Ein Paradox zwischen zivilem Ungehorsam und staatlichem Versagen

Bild: Created by AI Adobe Firefly, Georg Eck – Thema: “Klimakleber auf der linken Seite, die sich aus Protest auf die Straße kleben, und auf der rechten Seite Politiker…”**)

18. Mai 2024 – Einführung. In Deutschland spitzt sich der Konflikt um den Klimaschutz zu: Aktivisten der Deutschen Umwelthilfe und Klimakleber von Bewegungen wie der „Letzten Generation“ drängen mit drastischen Maßnahmen auf sofortige Änderungen. Gleichzeitig kämpft die Regierung vor Gericht gegen ihre eigenen Klimaziele, die sie zu erfüllen versprochen hat. Dieses Spannungsfeld offenbart ein beunruhigendes Paradoxon: Während die Aktivisten wegen zivilen Ungehorsams als Kriminelle gebrandmarkt werden, bleibt die Regierung trotz internationaler Verpflichtungen weit hinter den notwendigen Maßnahmen zurück. In diesem Blogartikel beleuchten wir die Ursachen und Konsequenzen dieses Konflikts und fragen uns, ob das eigentliche Verbrechen nicht das politische Versagen ist.

Gerichtliche Erfolge der Deutschen Umwelthilfe

Die Diskussion um Klimaschutz in Deutschland befindet sich in einem Spannungsfeld zwischen aktiven zivilgesellschaftlichen Akteuren wie der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und einer oft als unzureichend agierenden Regierung. Aktuelle Entwicklungen und gerichtliche Auseinandersetzungen illustrieren die Komplexität und Dringlichkeit des Themas.

Die Deutsche Umwelthilfe hat in jüngster Zeit mehrere gerichtliche Erfolge gegen die Bundesregierung errungen. Am 15. Mai 2023 berichtete die DUH, dass sie zwei Klimaklagen gegen die Bundesregierung gewonnen hat. Diese Urteile unterstreichen die Defizite der aktuellen Klimapolitik und den Druck auf die Regierung, ihre Maßnahmen zu verschärfen.

Reaktion der Bundesregierung

Statt die Urteile anzunehmen und sofortige Maßnahmen zur Verbesserung des Klimaschutzes zu ergreifen, hat die Bundesregierung beschlossen, in Revision zu gehen. Dies wird von der DUH und anderen Umweltorganisationen als unverantwortlich kritisiert, da es die dringend notwendige Anpassung und Verschärfung der Klimaschutzmaßnahmen weiter verzögert.

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und SDG 2030

Deutschland hat sich im Rahmen der UNESCO zu den Sustainable Development Goals (SDG) 2030 verpflichtet und einen Nationalen Aktionsplan für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) entwickelt. Dieser Plan zielt darauf ab, Nachhaltigkeit stärker in die Bildungsstrukturen zu integrieren und Bewusstsein für umweltfreundliches Handeln zu fördern.

Defizite der aktuellen Regierungspolitik

Trotz klarer Ziele und internationaler Verpflichtungen sind die tatsächlichen Maßnahmen der Regierung oft nicht ausreichend. Kritiker bemängeln insbesondere folgende Punkte:

  • Inkohärente Klimapolitik: Es gibt oft widersprüchliche Maßnahmen und einen Mangel an kohärenten Strategien, die langfristig wirksam sind.
  • Verzögerungstaktiken: Statt klare und schnelle Maßnahmen zu ergreifen, neigt die Regierung dazu, notwendige Schritte hinauszuzögern, wie die Revision gegen die Klimaurteile zeigt.
  • Fehlende Umsetzung der BNE-Ziele: Obwohl es einen Nationalen Aktionsplan gibt, fehlt es an der konsequenten Umsetzung und Integration von Nachhaltigkeitsbildung in alle Bildungsbereiche.

Notwendige Maßnahmen

Um den Klimaschutz wirksam voranzutreiben, sollte die Bundesregierung folgende Maßnahmen ergreifen:

  • Einhaltung und Übertreffen der Klimaziele: Strikte Einhaltung der nationalen und internationalen Klimaziele und Überprüfung der Fortschritte.
  • Stärkung der Klimabildung: Verstärkte Integration von BNE in alle Bildungseinrichtungen und Förderung von Nachhaltigkeitsprojekten.
  • Förderung erneuerbarer Energien: Massive Investitionen in erneuerbare Energien und Infrastrukturprojekte, die CO2-Emissionen reduzieren.
  • Rechtsverbindliche Maßnahmen: Einführung verbindlicher gesetzlicher Regelungen zur Einhaltung von Klimaschutzmaßnahmen.
  • Transparente Kommunikation: Offene und transparente Kommunikation mit der Bevölkerung über die Fortschritte und Herausforderungen im Klimaschutz.

Fazit

Die Auseinandersetzung zwischen der Deutschen Umwelthilfe und der Bundesregierung zeigt die Notwendigkeit einer entschlosseneren Klimapolitik. Der Druck aus der Zivilgesellschaft und die Verpflichtungen aus internationalen Abkommen wie den SDGs erfordern ein schnelles und konsequentes Handeln der Regierung, um die Klimaziele zu erreichen und eine nachhaltige Zukunft zu sichern.

Ziviler Ungehorsam und Straftaten

Das Spannungsfeld zwischen Klimaklebern und der deutschen Regierung ist vielschichtig und komplex. Es spiegelt nicht nur die rechtlichen und politischen Aspekte wider, sondern auch die gesellschaftlichen und moralischen Dilemmata.

Klimakleber, wie die Aktivisten der „Letzten Generation“, setzen auf zivilen Ungehorsam, um auf die Dringlichkeit des Klimawandels aufmerksam zu machen. Ihre Aktionen, wie das Festkleben auf Straßen oder an Gebäuden, sind oft als Straftaten klassifiziert, weil sie den öffentlichen Verkehr oder den Alltag erheblich stören.

Die Reaktion der Regierung

Die Regierung und Strafverfolgungsbehörden reagieren in der Regel mit der vollen Härte des Gesetzes auf diese Aktionen. Das Spannungsfeld entsteht hier aus mehreren Faktoren:

  • Ignoranz der Regierung: Viele Kritiker argumentieren, dass die Regierung die legitimen Anliegen der Klimabewegung ignoriert oder nicht ernst genug nimmt, was die Aktivisten zu drastischeren Mitteln treibt.
  • Rechtliche Konsequenzen: Während die Aktivisten für ihre Aktionen strafrechtlich belangt werden, stellt sich die Frage, ob die Unterlassung wirksamer Klimaschutzmaßnahmen durch die Regierung nicht ebenfalls strafbar sein könnte. Dies würde voraussetzen, dass gesetzliche Vereinbarungen und Klimaziele bindend und rechtlich durchsetzbar sind.

Rechtliche und moralische Fragen

Es gibt mehrere rechtliche und moralische Fragen, die in diesem Spannungsfeld aufgeworfen werden:

  • Recht auf Protest: Das Recht auf Protest ist in demokratischen Gesellschaften verankert. Wenn jedoch friedliche Proteste ignoriert werden, sehen sich Aktivisten oft gezwungen, radikalere Maßnahmen zu ergreifen.
  • Verpflichtung der Regierung: Die Regierung hat die Verpflichtung, die Gesundheit und das Wohl ihrer Bürger zu schützen. Dies umfasst auch den Schutz vor den Folgen des Klimawandels. Wenn die Regierung ihren Verpflichtungen nicht nachkommt, könnte dies als eine Form von Vernachlässigung angesehen werden.
  • Gerechtigkeit und Verhältnismäßigkeit: Die Frage der Gerechtigkeit stellt sich, wenn Aktivisten hart bestraft werden, während die Regierung für die Unterlassung von Maßnahmen, die die Klimaziele betreffen, nicht zur Rechenschaft gezogen wird.

Fazit

Das Spannungsfeld zwischen den Aktionen der Klimakleber und der Reaktion der Regierung ist komplex und vielschichtig. Es zeigt, dass es neben den rechtlichen Aspekten auch moralische und gesellschaftliche Dimensionen gibt, die berücksichtigt werden müssen. Eine Lösung dieses Konflikts erfordert nicht nur rechtliche Klarheit, sondern auch ein stärkeres Engagement der Regierung für den Klimaschutz und eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Anliegen der Bürger.

Resümee: Eine fehlertolerante Gesellschaft als Schlüssel zur Zukunftsgestaltung

Der Konflikt um den Klimaschutz in Deutschland offenbart ein tiefgreifendes Spannungsfeld zwischen den verschiedenen Akteuren und ihren Handlungsweisen.

Interessen und Perspektiven

Es scheint, als halte die Politik oft an eigenen Interessen und überholten Strukturen fest, anstatt sich den aktuellen Herausforderungen des Klimawandels anzupassen. Dieser Mangel an Anpassungsfähigkeit und der Fokus auf Eigeninteressen verhindern eine notwendige Weiterentwicklung auf Augenhöhe und im Respekt gegenüber dem Gemeinwohl.
Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) zeigt beim Thema Klimapolitik eine komplexe Haltung. Einerseits erkennt der Verband die Notwendigkeit von Nachhaltigkeit und Energiewende an und fördert diese Themen aktiv, wie etwa beim „Zukunftstag Mittelstand 2024“. Andererseits betont der BVMW die Bedeutung einer wirtschaftsfreundlichen Umsetzung, die die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des Mittelstands nicht gefährdet​​. Diese Balance zwischen ökologischer Verantwortung und ökonomischer Vernunft prägt die Position des BVMW in der Klimadebatte.

Protest und Reaktion

Die Klimaproteste und der zivile Ungehorsam werden oft als Gesetzesübertretungen dargestellt, sind es auch und mit der vollen Härte des Gesetzes verfolgt. Dies lenkt jedoch von den eigentlichen Ursachen der Proteste ab und stigmatisiert die Aktivisten, anstatt ihre Anliegen ernsthaft zu prüfen. Diese Reaktion zeigt ein Paradox: Statt zu lernen und sich weiterzuentwickeln, wird die Fehlertoleranz und Bereitschaft zur Selbstreflexion vernachlässigt.

Lernkurve – gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Wandel

Eine fehlertolerante Gesellschaft würde es ermöglichen, aus Fehlern zu lernen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Viele Bürger sind bereit, diesen Lernprozess mitzugehen, da sie verstehen, dass die Welt und die notwendigen Maßnahmen sich schnell ändern. Es ist wichtig, anzuerkennen, dass wir nicht immer die richtigen Antworten haben und dass Fehler ein natürlicher Bestandteil des Lernprozesses sind. Nachhaltigkeit kann allerdings auch ein Wettbewerbsvorteil werden, wenn wir z.B. den Green Deal der EU wirklich aufnehmen und #einfachmachen.

Selbstwirksame Entwicklung für die Zukunft

Für die Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft ist es entscheidend, dass sowohl die Regierung, die Wirtschaft als auch die Gesellschaft eine Kultur der Fehlertoleranz und des gemeinsamen Lernens entwickeln. Eine selbstwirksame Entwicklung bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, aus Fehlern zu lernen und bereit zu sein, kontinuierlich neu zu denken. Dies würde nicht nur das Vertrauen der Bürger stärken, sondern auch zu einer effektiveren und kohärenteren Klimapolitik führen.

Insgesamt zeigt der Blick von außen auf die Politik, Wirtschaft und Regierung, dass ein Wandel in der Haltung, Zielen und im Umgang mit Fehlern notwendig ist. Durch eine ehrliche Auseinandersetzung mit eigenen Fehlern und eine lernbereite Haltung können wir gemeinsam eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft gestalten.

Quellen:

**) Bild zeigt Klimakleber auf der linken Seite, die sich aus Protest auf die Straße kleben, und auf der rechten Seite Politiker mit Dokumenten, die „SDG 2030“ und „Internationale Verpflichtungen“ markieren. Der Hintergrund veranschaulicht die globale Klimakrise mit Umweltsymbolen und einem Globus. Die Szene illustriert das Paradox und die Spannung zwischen den drastischen Maßnahmen der Aktivisten und den unzureichenden Handlungen der Politiker in einer deutschen Stadt. [Prompt erstellt von Georg Eck, unter Einsatz von chatGPT40 und umgesetzt mit der Technologie von FireFly.]


Verfasser: Georg Eck mit Unterstützung durch die Technologien von chatGPT40, Smart Information Agent und Firefly.

Mut zur Transformation: Wegbereiter einer ethisch-nachhaltig Zukunft – ein Blick zurück und nach vorn

Bild: Created by AI Adobe Firefly, Georg Eck – Thema: “Mut und Teamwork sind entscheidend …”**)

17. Dezember 2023 – Einführung. Wir stehen am Scheideweg der Geschichte, konfrontiert mit Herausforderungen, die unsere tiefste Aufmerksamkeit und kühnste Kreativität erfordern. Es ist eine Zeit, in der wir über den Tellerrand des Bestehenden hinausschauen müssen, um eine umfassende und nachhaltige Digitalisierung in unserer Wirtschaft voranzutreiben. Zugleich streben wir danach, aktiv die Ziele nachhaltiger Entwicklung (SDGs) zu unterstützen, sowohl auf individueller als auch auf gesellschaftlicher Ebene. Dabei dürfen wir einen kritischen Faktor nicht außer Acht lassen: die Bildung.

Die Bildung ist das Herzstück des Wandels, den wir uns für eine blühende Zukunft ersehnen. In einer immer komplexer werdenden Welt brauchen wir Menschen, die bereit sind, neue Denkwege zu beschreiten, Verantwortung zu übernehmen und Lösungen zu entwickeln, die sowohl ökonomisch als auch ethisch-nachhaltig sind. Lasst uns gemeinsam erkunden, wie Bildung und lebenslanges Lernen nicht nur Schlüsselkomponenten, sondern grundlegende Pfeiler für einen erfolgreichen Wandel sein können.


Historischer Wandel. Vor etwa 300 Jahren durchliefen wir einen tiefgreifenden Wandel: den Übergang von einer religiös geprägten zu einer ökonomisch-technischen Führung. Dieser Paradigmenwechsel brachte viele positive Entwicklungen mit sich, aber heute sehen wir auch, dass er zu Problemen geführt hat, die wir noch zu lösen haben. Wir stehen vor immensen Herausforderungen, die uns manchmal unlösbar erscheinen.

Laufende Transformationen. Wie damals, so nehmen auch die heutigen Transformationen Zeit in Anspruch, doch sie vollziehen sich mit einer beispiellosen Geschwindigkeit. In unserem Wohlstand laufen wir Gefahr, notwendige Veränderungen nicht zu erkennen, da unser Gehirn dazu neigt, am Status quo festzuhalten. Die drängende Frage lautet: Wie können wir unsere Denkweise, unsere „Gehirn-Programmierung“, ändern? Sind wir bereits auf dem Weg zu einem digitalen und nachhaltigen Mindset?

Unsere Programmierung ändern. Neurowissenschaftler unterstreichen, dass echte Veränderung nur dann möglich ist, wenn wir die direkten Konsequenzen unseres Handelns oder Nicht-Handelns wahrnehmen. Ohne diese Erkenntnis bleiben wir oft in unseren gewohnten Mustern verhaftet, da unser Gehirn Energie sparen möchte. Eine echte Transformation erfordert daher mehr als nur oberflächliche Veränderungen.

Bausteine einer erfolgreichen Transformation

  1. Partizipation und Einbeziehung: Jeder Beteiligte sollte aktiv am Veränderungsprozess teilnehmen und externe Organisationen einbezogen werden.
  2. Bewusstseinsbildung: Sowohl interne als auch externe Informationen sind entscheidend, um das Bewusstsein für die Notwendigkeit des Wandels zu schärfen.
  3. Transparente Kommunikation: Klarheit und Offenheit in der Kommunikation sind unerlässlich, um Vertrauen aufzubauen und eine gemeinsame Vision zu entwickeln.
  4. Messbare Ergebnisse und Reflexion: Die Transformation muss anhand messbarer Ergebnisse bewertet und offen reflektiert werden, um daraus weitere Schritte abzuleiten.
  5. Mut: Ein oft übersehener, aber entscheidender Faktor, der das Entfalten des Potenzials und unkonventionelle Maßnahmen ermöglicht.

Die Rolle der Freiheit im Denken. Die Freiheit des Denkens ist ein leuchtender Leitstern auf unserem Weg zur Transformation. Sie ermutigt uns, überkommene Strukturen zu hinterfragen und neue, unkonventionelle Wege zu beschreiten. Diese Freiheit ermöglicht es uns, das menschliche Potenzial voll auszuschöpfen und unsere Gesellschaft sowie Wirtschaft mutig und innovativ umzugestalten.

Betrachten wir beispielsweise die Bildung: Eine Umgestaltung überholter, bürokratischer Strukturen, wie der Kultusministerkonferenz, schafft Raum für frische und innovative Veränderungen. In der Wirtschaft bedeutet dies, dass Unternehmen sich nicht mehr nur auf die Führungskraft des CEOs verlassen, sondern Teams einbeziehen, um radikale, positive Veränderungen voranzutreiben (beispielsweise Bill Anderson bei BASF im Handelsblatt).

Maja Göpel, eine renommierte Transformationsforscherin, bringt es auf den Punkt: „Veränderung geht nur als Gemeinschaftswerk.“

Die Forderung nach Umgang mit Unbekanntem. Wir leben in einer Welt, die zunehmend von Komplexität und Unsicherheit geprägt ist. Dies erfordert die Entwicklung neuer Kompetenzen im Umgang mit dem Unbekannten, nicht nur in der Bildung, sondern in allen Bereichen der Gesellschaft. Wir müssen neue Denk- und Lernstrategien entwickeln, um zukünftige Generationen auf eine sich ständig verändernde Welt vorzubereiten und in der Wirtschaft gemeinsam die besten Lösungen zu finden.

Die Bedeutung von Fehlerkultur und strategischem Teamarbeiten. Eine positive Fehlerkultur und strategisches Teamarbeiten sind wesentliche Säulen einer erfolgreichen Transformation. Sie ermutigen zum Experimentieren, Forschen und bieten den Freiraum für kreatives Denken. Dies sollte bereits in der Grundschule beginnen und durch innovative Lernformate wie den „Frei Day“ von Schule-im-Aufbruch gefördert werden, um eine nachhaltige Bildungsentwicklung zu ermöglichen.

Mut. Mut ist mehr als nur ein Wort – es ist eine Haltung, die uns dazu befähigt, überholte Gewohnheiten zu überwinden und neue Pfade des Lernens und Handelns zu beschreiten. Mut aktiviert unser Gehirn in einer Weise, die es uns ermöglicht, von alten, eingefahrenen Verhaltensweisen zu lernen und diese zu korrigieren.

Bild: Original + AI „Künstliche Intelligenz als tiefgreifender Moment der Selbsterkenntnis und existenziellen Reflexion“
©Anne* × DALL·E: Human & AI Dezember 2023, Georg Eck

Herausforderungen im Jetzt. Heute stehen wir vor Führungskräften in Politik, Verwaltung und Wirtschaft, die die Notwendigkeit tiefgreifender Transformationen möglicherweise noch nicht vollständig erkannt haben. Dies birgt das Risiko, dass wir in die Falle technologischer Abhängigkeiten tappen, anstatt Mensch und Natur in den Mittelpunkt unserer Überlegungen zu stellen.

KI und Digitalisierung in der Wirtschaft und Bildung. Die rasante Entwicklung von KI und Digitalisierung in den letzten Jahren hat unsere Welt verändert. Als Experten in Kommunikation und Digitalisierung erkennen wir, dass eine multidimensionale Herangehensweise erforderlich ist. Wir müssen vom Ende her denken und eine ganzheitliche Umsetzung anstreben, die alle Beteiligten einbezieht und Potenziale voll ausschöpft.

Fazit. Wir stehen am Anfang einer „Ära der Nachhaltigkeit und Humanität“, eines ethisch-nachhaltig Paradigmenwechsels. Dieser Wandel erfordert Mut, alte Denkmuster zu überwinden und nachhaltige Lösungen zu suchen. Es ist an der Zeit, gemeinsam eine positive und nachhaltige Zukunft zu gestalten, in der Mensch und Natur im Einklang existieren. Unsere Entscheidungen und Handlungen heute formen den Weg in diese neue Ära. Lassen Sie uns gemeinsam diesen mutigen Schritt in eine lebenswerte Zukunft wagen.


*) Meine Tochter Anne, eine inspirierte Künstlerin aus Wien, hat eine Serie zum Thema ‚Mut‘ in fesselndem Orange entworfen, welche die Kraft des Mutes in unserer Lebensgestaltung betont. In Anlehnung an ihre Kunst und den Wunsch, „Künstliche Intelligenz in den Dialog über Selbsterkenntnis und existenzielle Reflexion“ einzubeziehen, entstand durch DALL-E dieses Bild (Ausschnitt) [Quelle: https://www.anneeck.com/#kunst].

**) Mut und Teamwork sind entscheidend für die Transformation von einer wirtschaftlich-technischen Welt zu einem nachhaltig-humanistischen Konzept. Diese Veränderung zielt darauf ab, eine Welt zu gestalten, in der Erfolg und Technologie, wie Künstliche Intelligenz und Digitalisierung, harmonisch mit Menschen und Natur koexistieren und so eine lebenswerte Zukunft für alle schaffen. [Prompt erstellt von Georg Eck, unter Einsatz von chatGPT und umgesetzt mit der Technologie von FireFly.]


Verfasser: Georg Eck, mit wertvollen Beiträgen aus Wirtschaft und Bildung sowie mit Unterstützung durch die Technologien von chatGPT und Firefly.

Ist die Zukunft – JETZT?

8. Juni „JETZT ist die Zeit“ mir scheint, man sagt diese Worte immer öfters. Meine Neugier, meine Freude, aber auch die Nervösität wachsen eben, denn ich bin zu einer Podiumsdiskussion eingeladen und bereite mich eben vor. Das Wort „JETZT“ unterstreicht vielleicht die Dringlichkeit einer Handlung. Angesichts der vielen Herausforderungen, vor denen wir stehen, wie z. B. der Klimawandel, soziale Ungerechtigkeit oder technologische Entwicklungen in der Digitalisierung, kann die Betonung der Dringlichkeit dazu dienen, Menschen zum Handeln zu motivieren.

Der gegenwärtige Moment bietet eine besondere Chance und ein großes Potenzial über Veränderungen zu diskutieren. Wir Menschen sind in der Lage, positive Veränderungen herbeizuführen und die Zukunft aktiv zu gestalten, ob in der Familie, in der Gesellschaft, in der Wirtschaft oder in der Bildung. Dies kann dazu ermutigen, Möglichkeiten zu erkennen und zu nutzen, die sich im gegenwärtigen Moment bieten. Immer mehr Menschen erkennen, dass Veränderungen notwendig sind, sei es auf individueller, gesellschaftlicher oder globaler Ebene. Die Aussage kann als Aufforderung dienen, dass wir unsere Denkweise, Werte und Handlungen überdenken und uns für positive Veränderungen engagieren sollten.

Eine philosophische Perspektive ist die Betrachtung der Zeit als kontinuierlichen Fluss. In diesem Zusammenhang könnte man argumentieren, dass die Zukunft, sobald sie eingetreten ist, Teil der Gegenwart wird. Die Zukunft ist demnach eine kontinuierliche Entfaltung von Ereignissen, die ständig in die Gegenwart übergehen. Gemäß dieser Auffassung wäre die Zukunft tatsächlich ein integraler Bestandteil des JETZT.


Das Bild oben von zwei Seglern (Anna Burnet und John Gimson, 12. Sept 2020*) als Team im Rennen betont die Bedeutung von Zusammenarbeit und Teamwork, um gemeinsam Ziele zu erreichen. In der Schule, in der Gesellschaft und in der Wirtschaft ist Zusammenarbeit oft entscheidend für den Erfolg. Wir können uns ermutigen, dass wir zusammenarbeiten, Ideen austauschen und voneinander lernen, um eine bessere Zukunft zu gestalten. Gleichzeitig ist ein Wettbewerb, eine Regatta auch Ansporn, Fähigkeiten zu entwickeln und uns den Herausforderungen, die sich ständig ändern können zu stellen. Wir sollten flexibel und anpassungsfähig sein.

Beim Segeln müssen die Seglerinnen und Segler ihre Strategien an die wechselnden Bedingungen anpassen, um voranzukommen. In ähnlicher Weise sollten wir uns in der Schule und in der Zukunft auf Veränderungen einstellen, neue Wege finden und uns den Herausforderungen anpassen, um erfolgreich zu sein. Wir setzen uns Ziele, um eine Vision für die Zukunft zu haben. Segler haben ein klares Ziel vor Augen und arbeiten hart daran, es zu erreichen.

Bildungsgerechtigkeit | Wie wird Bildung zeitgemäß?

Eines Tages erhielt ich eine Einladung, auf dem Kirchentag an einer Podiumsdiskussion zum Thema Bildungsgerechtigkeit teilzunehmen. Nachdem ich kurz darüber nachgedacht hatte, entschied ich mich, zuzusagen. Es gibt eine Reihe von Erkenntnissen, die mich schon seit einiger Zeit in meinem Engagement begleiten, und ich möchte dazu beitragen, dass diese Themen besser verstanden und öffentlich diskutiert werden. Gemeinsam können wir die anstehende Transformation wirklich bewältigen.

Seit vielen Jahren wissen wir eigentlich, was zu tun ist. Das eigentliche Problem liegt nicht in mangelnder Erkenntnis, sondern in der Umsetzung. Deshalb hat mich die Formulierung „Jetzt ist die Zeit“ sofort begeistert, denn JETZT ist es an der Zeit, aktiv zu werden.

Als Symbol für diese Haltung ließ ich ChatGPT bzw. DALL-E 2 ein Bild erstellen, das den FREI DAY von Schule im Aufbruch und das Logo des Kirchentags kombiniert. Ich finde, das Ergebnis ist sehr gelungen.

Bild: „Jetzt ist die Zeit“ und der FREI DAY von Schule im Aufbruch von künstlicher Intelligenz erzeugt (Mai 2023)

Erkenntnisse und Themen

Bildung nachhaltiger Entwicklung (BNE) hat eine große Bedeutung für die Gesellschaft und Wirtschaft, da sie darauf abzielt, Wissen, Fähigkeiten, Werte und Einstellungen zu fördern, die zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen.

Die Agenda 2030 mit den 17 Nachhaltigkeitszielen (SDGs) ist der Versuch, einen Boxenstopp zu beschreiben auf dem Weg zu einer nachhaltigen Welt. Die Ziele geben uns aber keinen Hinweis darauf, welche Strategien und Lösungswege wir einschlagen können. Das alles liegt in der Gestaltungskraft unserer Gesellschaft.

Unsere Schülerinnen und Schüler werden Berufe ausüben, die heute noch nicht existieren und Werkzeuge benutzen, die noch nicht erfunden sind. Ihr Erfolg wird darauf bauen, Zusammenhänge zu verstehen, vorhandenes Global-Wissen möglichst schnell aufzufinden, mit Widersprüchen umzugehen, und mit Hilfe innerer Stärken und Talente, gemeinsam mit ihren Mitmenschen transformative Lösungen zu entwerfen.

Eine Bildung für nachhaltige Entwicklung ist kein weiteres Unterrichtsfach. Sie ist vielmehr eine Einladung, oder gar Aufforderung an unsere Bildungseinrichtungen – insbesondere für Schulen – BNE als neues Bildungsprinzip zu verstehen.

Die Lern-Kulturen in unseren Schulen benötigen folglich einen Fokus auf vernetztes Wissen, Denken und Handeln. Die Lern-Themen müssen für die Lernenden eine Relevanz haben.
Eigenverantwortung für den eigenen Lernprozess kommt einher mit Selbst- und Mitbestimmung im Unterricht. Mut und Kreativität kommen mit Freiräumen und Fehlertoleranz.

Eine Transformation der Lern- und Schulkulturen im Sinne einer BNE, wie es u.a. die Roadmap BNE2030 der UNESCO formuliert, verlangt jedoch viel mehr als nur Informationsvermittlung in Form von Fortbildungen und neuen Unterrichtsmaterialien. Ein Wandel in diesem Sinne benötigt ausreichend Freiräume sowie veränderte Haltungen und Kulturen der handelnden Menschen in Schulen, Schulverwaltung und -Behörden. Schule muss offener werden. Daher ist eine Vernetzung auf kommunaler Ebene mit anderen Schulen, Verwaltung, Gemeinden und Städten, außerschulischen Bildungsakteuren und auch mit der Wirtschaft ein wesentlicher Baustein für eine erfolgreiche Umsetzung einer BNE in der Breite.

BNE zielt darauf ab unseren Lernenden transformative Bildungsprozesse zu ermöglichen. Eine flächendeckende Umsetzung in allen unseren Schulen und Bildungsbereichen verlangt daher eine transformative Entwicklungslogik. BNE ist eine Aufforderung, Schule neu zu denken und zu gestalten – einen Whole School Approach.

Bild Whole School Approach
Bild: Whole School Approach von Schwarz, Limmer, Lindau (KU Eichstätt, 2022 in Kooperation mit Schule im Aufbruch)

Wie ist der Zustand der Bildung?

Auf diese Frage erhielten wir eine Vielzahl unterschiedlicher Antworten von den Teilnehmern des Podiums: Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani (Migrationsforscher), Katharina Swinka (ehemalige Generalsekretärin der Bundesschülerkonferenz), Cornelia Trinkl (Stadträtin, Referentin für Schule und Sport, Nürnberg) und Georg Eck (Schule-im Aufbruch, Region Franken):

„Das Bildungssystem legt einen zu starken Fokus auf kognitive Bildung, während Co-Kreativität und Verantwortung aufgrund von Stress und Leistungsdruck vernachlässigt werden. Dadurch entsteht eine stark extrinsische Kultur, die niemandem guttut: weder den Schülerinnen und Schülern, die später in den Beruf gehen, noch den Familien oder den Lehrkräften, noch unserer offenen, demokratischen Gesellschaft und am wenigsten unserem gemeinsamen Planeten.

Die Angst vor Versagen und Zukunftsängste nehmen zu (siehe Ausgabe von chrismon Mai 2023 oder den Film „Bildungsgang„) und verhindern ein tieferes Verständnis komplexer Zusammenhänge, empathisches Denken und den Glauben an die eigene Wirksamkeit und das Potenzial, etwas bewirken zu können.“

In Deutschland ist es nach wie vor deutlich sichtbar, welcher Familie Kinder angehören. „Der schulische und berufliche Erfolg hängt vor allem davon ab, inwieweit das familiäre Umfeld ökonomische, kulturelle und soziale Unterstützung bieten kann,“ wie der Soziologe Aladin El-Mafaalani feststellt (Quelle: Deutschlandfunk 1. Mai 2021).

Allerdings ist die Abbrecherquote in deutschen Familien mit 4,6 % hoch, während sie bei Familien mit Migrationshintergrund bei 13,4 % liegt.

„Wir benötigen eine radikale Veränderung der Bildung, auch in der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung, denn mit einer Kultur von Erfüllergeist und Fehlerangst ist keine gute Zukunft zu bauen.

Übrigens können wir einen Zusammenhang zwischen Burnout, Angst und Depression bei Erwachsenen und unserem Schulsystem erkennen, denn wir sprechen über Leistungsgesellschaft, aber übersehen, wer Leistung will muss Sinn und Beziehung anbieten. Ohne sie werden wir krank,“ sagt Margret Rasfeld in einem Interview (Quelle: Nürnberger Nachrichten, April 2023).

Zusammenfassung Podiumsdiskussion

Jetzt ist die Zeit: Wie wird Bildung zeitgemäß?
[Hier] geht es zum Beitrag von Schule im Aufbruch.


„Jetzt ist die Zeit“ kann Menschen ermächtigen und sie dazu ermutigen, selbst aktiv zu werden und Veränderungen anzugehen. Es erinnert daran, dass wir nicht passiv auf Ereignisse warten sollten, sondern dass wir die Fähigkeit haben, Einfluss zu nehmen und die Welt um uns herum zu gestalten. Diese Art von Botschaft kann Menschen dazu inspirieren, ihr eigenes Potenzial zu erkennen und ihre Handlungen in die eigene Hand zu nehmen.


*) Bildquelle Veröffentlichung zur 126-ten Kieler Woche: Nacra 17 Rennen. Anna Burnet und John Gimson wurden Zweiter am 12. Sep 2020.

Lass uns heute etwas tun

Buch– oder E-Book – direkt beim Verlag […hier] bestellen.
ISBN Buch: 978-3-7534-6204-2
ISBN E-Book: 978-3-7534-7368-0

Jack sitzt schon Minuten am Steg und sieht auf das in der Sonne glitzernde Wasser, als Lena sich neben ihn setzt.

„An was denkst Du?“ fragt sie nach ein paar Minuten der Stille und er blickt weiterhin auf den See.

Nach einer Weile antwortet Jack: „2020, vor 10 Jahren, war ein verrücktes Jahr, der Beginn einer neuen Zeitrechnung. Vieles hat sich seitdem geändert. Immer wird sich etwas ändern.“

„Weißt Du, dass der Salzgehalt in den Meeren seit Jahrtausenden konstant bei 3,5% liegt?“ fragt Lena, ohne Jack anzusehen. „Was möchtest du eigentlich nach der Schule tun?“ fragt er, ohne auf ihre Frage einzugehen.

„Ich bin doch noch gar nicht in der Schule, aber ich freue mich darauf. Mein Bruder sagt, dass es dann Projekte mit vielen Ländern gibt und wir einen Tag in der Woche in Konferenzen sind“, sagt Lena. Jack sagt nichts.

„Weißt du noch, was Du dir vor 10 Jahren für das neue Jahr gewünscht hast?“, fragt Lena und hebt ihren Kopf zu ihm in Erwartung, dass er sie auch ansieht, aber sein Blick bleibt aufs Wasser gerichtet.

Nach weiteren Minuten der Stille dreht er seinen Kopf zu Lena und beide sehen sich in die Augen. Jack spricht, als würde er in ihren Augen lesen: „Mit der Entfaltung der einzelnen Potentiale werden wir nun an runden Tischen in Wertschätzung und auf Augenhöhe mit einer neuen horizontalen Denkweise Strategien entwickeln und somit die Zukunft nachhaltiger und erfolgreicher gestalten als bisher.“

Lena lächelt und ist begeistert. „Keine Ahnung, was du damit meinst, aber es hört sich gut an. Bestimmt haben viele das vor 10 Jahren verstanden und es wurde daraufhin alles umgesetzt” sagt Lena und drückt Jack fest.

Beide blicken wieder auf das Wasser und die Ruhe ist fast zu greifen. Nach einer Weile steht Lena auf, reicht Jack die Hand und sagt: „Lass uns heute etwas tun, etwas für Morgen.“ Jack steht auf und beide gehen Hand in Hand zurück zum Haus.

Lass uns heute etwas tun weiterlesen