Mindset schlägt Maßnahmen – Warum der Koalitionsvertrag 2025 den Wandel verschläft

Bild: Created by FireFly: Symbolic scene of social transformation: A diverse group of people standing on a hill, overlooking a bright, open future. In the background, a city in transition.

Teaser:
Der Koalitionsvertrag 2025 klingt ambitioniert – Investitionen, Innovation, Transformation. Doch wer genauer hinschaut, erkennt: Es ist ein Vertrag des „Weiter so“. Was fehlt, ist das Fundament echter Erneuerung – ein neues Denken. Warum das gefährlich ist, und wie wir es besser machen könnten.


Deutschland 2025 – Warum die alte Denke nicht mehr reicht

Wir leben in einer Zeit fundamentaler Umbrüche: Klimakrise, technologische Disruption, mentale Erschöpfung und gesellschaftliche Spaltung fordern uns heraus wie nie zuvor. Die gute Nachricht: Lösungen sind da – in Form von Technologien, Ideen und engagierten Menschen. Die schlechte: Unsere Denkweise hinkt hinterher.

Transformation ist heute keine Option mehr – sie ist Notwendigkeit. Doch sie beginnt nicht mit Gesetzen. Sie beginnt im Kopf.


Der Koalitionsvertrag 2025: Gute Sprache, schwache Wirkung

Der neue Koalitionsvertrag1 liest sich auf den ersten Blick modern: Es geht um Wasserstoff, Digitalisierung, Start-ups, Bildung, KI und Nachhaltigkeit. Alles wichtige Themen. Doch der Vertrag denkt in den alten Kategorien weiter:

  • Top-down statt Co-Creation.
  • Förderprogramme statt Kulturwandel.
  • Techniklösungen statt ganzheitliche Lernräume.

Das Resultat: ein pragmatischer Verwaltungskurs – aber keine Vision. Kein Mut, echte Strukturen neu zu denken. Kein Raum für die kollektive Lernreise, die wir brauchen.


Transformation wird rein technisch gedacht

Die Maßnahmen konzentrieren sich auf Investitionsfonds, Steuerpolitik, Energiepreise. Doch Transformation ist mehr als Technik und Kapital.

Was fehlt:

  • Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
  • Future Skills wie Kollaboration, Agilität, Selbstwirksamkeit
  • Räume für Beteiligung, Partizipation und Experimente
  • Neue Führungskultur in Politik, Wirtschaft und Verwaltung
  • Verbindung zu den globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs)

Kurz: Der Wandel wird verwaltet – nicht gestaltet.


Wenn alte Strategien als Lösung verkauft werden

Ein Blick in die wirtschaftspolitischen Forderungen des BVMW zur Bundestagswahl 2025 zeigt ein ähnliches Bild​2 gefordert werden Steuersenkungen, verkürzte Abschreibungsfristen, weniger Bürokratie. Alles klassische Instrumente der Angebotsökonomie – aus einer Zeit, in der man glaubte, Wachstum sei allein durch günstige Rahmenbedingungen erzwingbar.

Doch solche Forderungen greifen zu kurz. Denn sie setzen voraus, dass Unternehmen schon bereit wären für Wandel – und sich nur der Staat ändern müsste. Aber der Wandel beginnt innen: in der Haltung, im Purpose, im Führungsstil, in der Lernbereitschaft von Organisationen selbst.

Wenn wir also wirklich Transformation wollen – in Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft – dann braucht es nicht nur neue Gesetze, sondern eine neue Haltung. Und genau die sucht man in vielen Forderungspapieren noch vergeblich.


Warum Mindsets der eigentliche Schlüssel sind

Veränderung scheitert selten an Technik – sondern an Menschen. Genauer gesagt: an ihren Mindsets.

Unsere Gesellschaft ist geprägt von Sicherheitsdenken, Perfektionismus und Fehlervermeidung. Doch was wir jetzt brauchen, ist das Gegenteil:

  • Mut zu Scheitern.
  • Freude am Lernen.
  • Offenheit für Neues.
  • Experimentierfreude.

Studien zeigen: In Deutschland fehlt es an mentaler Veränderungsfähigkeit – über alle Bereiche hinweg: Bildung, Verwaltung, Wirtschaft.

Bildung als Testlabor für den Wandel

Ein Gegenmodell zeigt sich dort, wo Transformation ernst genommen wird – z. B. in Projekten wie Schule im Aufbruch3​.

Hier entstehen ganzheitliche Schulkonzepte auf Basis von:

  • Selbstwirksamkeit statt Leistungsdruck
  • Kollaboration statt Frontalunterricht
  • Sinnorientierung statt Paukerei

Diese Schulen entwickeln sich zu echten Zukunftslaboren – mit Wirkung weit über das Klassenzimmer hinaus. Warum ist das nicht der Standard?


Wo sind die Changemaker?

In allen Bereichen gibt es bereits Menschen, die neues Denken leben: Changemaker. Sie sind mutig, experimentell, kollaborativ, nachhaltig unterwegs. Doch oft bleiben sie an den Rändern, weil Strukturen ihren Ideen keinen Raum geben.

Die Politik müsste diese Menschen nicht nur anhören – sondern ihnen Bühne und Budget geben.

Denn nur mit dieser neuen Haltung kann aus Wandel Bewegung werden. Und aus Bewegung: Transformation.


Gute Veränderung wirkt als Einladung

Wenn Wandel gelingt – sei es in einer Schule, einem Unternehmen oder einer Kommune – entsteht mehr als nur ein neues Ergebnis: Es entsteht ein Vorbild. Und Vorbilder wirken ansteckend.

Transformation wird dann greifbar, wenn andere sehen: „So kann es gehen.“
Das motiviert zum Mitmachen, inspiriert zum Nachahmen und stärkt den Glauben daran, dass Veränderung nicht nur notwendig, sondern auch möglich ist.

Deshalb braucht es mutige Vorangeher*innen – und eine Politik, die diesen Projekten Raum gibt, sie sichtbar macht und ihre Erfahrungen teilt. Denn kein noch so gutes Konzept ersetzt die Kraft echter Geschichten.


Fazit: Der Wandel beginnt nicht im Kanzleramt – sondern in unserem Denken

Der Koalitionsvertrag 2025 ist kein Rückschritt – aber auch kein echter Aufbruch. Er bietet Werkzeuge, aber kein neues Fundament. Er redet von Zukunft – bleibt aber im Gestern verhaftet.

Was fehlt, ist der radikale Perspektivwechsel.

Wenn wir Deutschland zukunftsfähig machen wollen, brauchen wir:

  • Bildung als Motor für Wandel
  • Changemaker als Vorbilder
  • Politik auf Augenhöhe
  • Strukturen, die Lernen ermöglichen
  • Mut zur Unsicherheit
  • Und: gute Beispiele, die Lust auf Nachahmung machen

Oder wie man es einfacher sagen kann:
Wir müssen lernen, neu zu denken.


Deine Meinung?

Was fehlt dir im aktuellen politischen Kurs?
Kennst du Beispiele, wo neues Denken bereits gelebt wird?
Lass es uns wissen – in den Kommentaren oder per Nachricht. Der Diskurs beginnt hier.


  1. https://www.csu.de/politik/beschluesse/koalitionsvertrag-von-cdu-csu-und-spd-2025/%3Fpdf ↩︎
  2. https://www.bvmw.de/uploads/topics/Steuern-und-Finanzen/Downloads/Forderungen-Steuern-und-Finanzen-Bundestagswahl-2025.pdf ↩︎
  3. http://www.schule-im-aufbruch.de ↩︎

Was macht uns glücklich – und was brauchen wir 2025?

Bild: Created by OpenAI Dall-E, Georg Eck – Thema: “Was macht uns glücklich – und was brauchen wir 2025?“

1. Januar 2025 – Was macht uns glücklich? Diese Frage begleitet uns seit Jahrhunderten und bleibt doch so individuell wie wir selbst. Laut Andrew Jebb von der Purdue University liegt die „Lebenszufriedenheit“ global betrachtet bei einem Jahreseinkommen von etwa 81.000 Euro – natürlich abhängig von Land und Lebensstandard. In Deutschland sollen es 76.000 Euro sein (im Focus-Artikel nachzulesen). Doch Glück ist mehr als finanzielle Sicherheit. Es hängt davon ab, wie wir unser Leben gestalten, wie wir uns mit anderen verbunden fühlen und wie wir unsere Werte in die Welt einbringen.

Ein inspirierendes Beispiel ist Dänemark, das oft als das glücklichste Land der Welt gilt (wissenschaft.de). 2025 wollen wir als Familie „Hygge“ erleben – Gemütlichkeit, Zusammengehörigkeit und das Schätzen kleiner Momente. Doch Dänemark glänzt auch in anderen Bereichen: In der Digitalisierung liegt es auf Platz 2 der EU-Länder, Deutschland auf Platz 13. Beim Anteil der E-Autos steht Dänemark auf Platz 1, Deutschland auf Platz 5. Was können wir von diesem Ansatz lernen, um Lebensfreude und Fortschritt auch bei uns zu fördern?

Co-Kreation und Verbundenheit: Die Basis für Resilienz

Die Antwort auf viele Probleme liegt in der Verbundenheit. Menschen möchten spüren, dass sie Teil eines größeren Ganzen sind. Co-Kreativität – das gemeinsame Entwickeln von Lösungen – entsteht, wenn wir Polarisierung hinter uns lassen und echte Zusammenarbeit fördern.

Zwei Beispiele zeigen, wie Verbundenheit unser Leben bereichern kann:

  1. Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs):
    Diese globalen Leitplanken der UNESCO, der Staatengemeinschaft der Vereinten Nationen schaffen eine gerechtere und nachhaltigere Welt. Sie bieten eine Plattform für Veränderung, die Regierungen, Unternehmen und Einzelpersonen einbindet. Sie schaffen Arbeitsplätze, fördern Innovation und zeigen, wie die Zukunft aktiv gestaltet werden kann.
  2. Die Unverrückbarkeit von Grenzen seit dem Zweiten Weltkrieg:
    Frieden, Respekt und Zusammenarbeit – diese Prinzipien basieren auf dem Völkerrecht der Vereinten Nationen, das den Schutz der Grenzen weltweit stärkt. Dieses Abkommen erinnert uns daran, wie wichtig es ist, Stabilität und Zusammenarbeit auch in unsicheren Zeiten zu bewahren. Vielleicht ist es an der Zeit, diese Werte noch weiter zu denken: Eine Welt, in der Grenzen, Menschen, Tiere und Natur gleichermaßen geachtet werden.

Bildung und Technologie: Die Schlüssel zur Zukunft

Bildung ist der Hebel, der alles bewegt. Sie muss endlich in den Mittelpunkt rücken – nicht nur in Wahlprogrammen, sondern in unserem Alltag. Wir brauchen Menschen, die kritisch denken, global vernetzt handeln und mutig neue Wege gehen. Bildung eröffnet Chancen und ebnet den Weg zu einer nachhaltigeren Gesellschaft.

Auch Technologie bietet enorme Potenziale. Klare Regeln wie der Green Deal, der auf eine zirkuläre Wirtschaft und Klimaneutralität abzielt, der EU AI Act und Cyber Resilience Act sind unverzichtbar, um Vertrauen zu schaffen und Technologien in Bahnen zu lenken, die ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltig sind. Diese Leitplanken schaffen nicht nur Sicherheit, sondern auch Innovationsräume, in denen zukunftsfähige Lösungen entstehen können.

Mit Initiativen wie unserer Akademie und unserem Konsortium setzen wir darauf, Technologie für alle zugänglich zu machen. Unser Ziel: Menschen befähigen, neue Technologien zu verstehen, sie aktiv mitzugestalten und dabei Verantwortung für Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft zu übernehmen. Digitalisierung wird uns nicht nur effizienter machen, sondern auch den Fachkräftemangel entschärfen und Veränderungsprozesse beschleunigen. Gemeinsam können wir die Herausforderungen der Zukunft meistern!

Evolution statt Revolution: Gemeinsam gewinnen

Veränderung beginnt nicht mit einem Knall, sondern mit Entschlossenheit und Teamgeist. Menschen sehnen sich nach Gerechtigkeit – nach einer Welt, in der ihre Stimme zählt. Doch diese Gerechtigkeit braucht sichtbare, konkrete Taten, um Vertrauen zu schaffen.

Ein Blick nach China zeigt, dass es in vielerlei Hinsicht kritisch betrachtet werden kann, aber auch, wie schnell Wandel möglich ist. Während in Deutschland 2024 etwa 2.000 Elektrobusse unterwegs sein werden, fährt allein in Shenzhen eine Flotte von 17.000 rein elektrischen Bussen. Dieses Beispiel zeigt: Wenn Visionen und konkrete Maßnahmen Hand in Hand gehen, können enorme Fortschritte erzielt werden – unabhängig von Hürden oder Vorurteilen.

Dabei spielt auch die Digitalisierung eine Schlüsselrolle. Sie wird nicht verschwinden – im Gegenteil, sie ist der Motor für Veränderung. Ein starkes, gesamtgesellschaftliches digitales Mindset ist entscheidend, um diese Chance zu nutzen. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz können den Fachkräftemangel abmildern, Veränderungsprozesse beschleunigen und uns nachhaltiger sowie ressourcenschonender machen. Jetzt ist der Moment, diese Potenziale durch Bildung und Zusammenarbeit voll auszuschöpfen.

Fazit: Gemeinsam Chancen nutzen

Glück entsteht durch Verbundenheit, Bildung, lebenslanges Lernen und mutige Entscheidungen. Wenn wir 2025 glücklicher sein wollen, sollten wir uns darauf konzentrieren, was uns eint: weniger Polarisierung, mehr Zusammenarbeit und klare Schritte für nachhaltige Lösungen. Es ist entscheidend, gelingende Projekte und Maßnahmen sichtbar zu machen, um zu zeigen, dass Wandel möglich ist – und um andere zu inspirieren, ebenfalls aktiv zu werden.

Die konsequente Umsetzung der SDGs, die Förderung von Co-Kreativität und ein digitaler Wandel, der alle mitnimmt, können uns helfen, die Jahre des Stillstands hinter uns zu lassen. Aber dafür braucht es nicht nur Träume – es braucht Taten. Jetzt.

Was wollen wir 2025 erreichen? Lass uns die Zukunft gestalten! Die Möglichkeiten sind da – du musst nur den ersten Schritt machen. Mach mit, und andere werden folgen. Gemeinsam schaffen wir Großes!

Klimakleber vs. Klimapolitik: Ein Paradox zwischen zivilem Ungehorsam und staatlichem Versagen

Bild: Created by AI Adobe Firefly, Georg Eck – Thema: “Klimakleber auf der linken Seite, die sich aus Protest auf die Straße kleben, und auf der rechten Seite Politiker…”**)

18. Mai 2024 – Einführung. In Deutschland spitzt sich der Konflikt um den Klimaschutz zu: Aktivisten der Deutschen Umwelthilfe und Klimakleber von Bewegungen wie der „Letzten Generation“ drängen mit drastischen Maßnahmen auf sofortige Änderungen. Gleichzeitig kämpft die Regierung vor Gericht gegen ihre eigenen Klimaziele, die sie zu erfüllen versprochen hat. Dieses Spannungsfeld offenbart ein beunruhigendes Paradoxon: Während die Aktivisten wegen zivilen Ungehorsams als Kriminelle gebrandmarkt werden, bleibt die Regierung trotz internationaler Verpflichtungen weit hinter den notwendigen Maßnahmen zurück. In diesem Blogartikel beleuchten wir die Ursachen und Konsequenzen dieses Konflikts und fragen uns, ob das eigentliche Verbrechen nicht das politische Versagen ist.

Gerichtliche Erfolge der Deutschen Umwelthilfe

Die Diskussion um Klimaschutz in Deutschland befindet sich in einem Spannungsfeld zwischen aktiven zivilgesellschaftlichen Akteuren wie der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und einer oft als unzureichend agierenden Regierung. Aktuelle Entwicklungen und gerichtliche Auseinandersetzungen illustrieren die Komplexität und Dringlichkeit des Themas.

Die Deutsche Umwelthilfe hat in jüngster Zeit mehrere gerichtliche Erfolge gegen die Bundesregierung errungen. Am 15. Mai 2023 berichtete die DUH, dass sie zwei Klimaklagen gegen die Bundesregierung gewonnen hat. Diese Urteile unterstreichen die Defizite der aktuellen Klimapolitik und den Druck auf die Regierung, ihre Maßnahmen zu verschärfen.

Reaktion der Bundesregierung

Statt die Urteile anzunehmen und sofortige Maßnahmen zur Verbesserung des Klimaschutzes zu ergreifen, hat die Bundesregierung beschlossen, in Revision zu gehen. Dies wird von der DUH und anderen Umweltorganisationen als unverantwortlich kritisiert, da es die dringend notwendige Anpassung und Verschärfung der Klimaschutzmaßnahmen weiter verzögert.

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und SDG 2030

Deutschland hat sich im Rahmen der UNESCO zu den Sustainable Development Goals (SDG) 2030 verpflichtet und einen Nationalen Aktionsplan für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) entwickelt. Dieser Plan zielt darauf ab, Nachhaltigkeit stärker in die Bildungsstrukturen zu integrieren und Bewusstsein für umweltfreundliches Handeln zu fördern.

Defizite der aktuellen Regierungspolitik

Trotz klarer Ziele und internationaler Verpflichtungen sind die tatsächlichen Maßnahmen der Regierung oft nicht ausreichend. Kritiker bemängeln insbesondere folgende Punkte:

  • Inkohärente Klimapolitik: Es gibt oft widersprüchliche Maßnahmen und einen Mangel an kohärenten Strategien, die langfristig wirksam sind.
  • Verzögerungstaktiken: Statt klare und schnelle Maßnahmen zu ergreifen, neigt die Regierung dazu, notwendige Schritte hinauszuzögern, wie die Revision gegen die Klimaurteile zeigt.
  • Fehlende Umsetzung der BNE-Ziele: Obwohl es einen Nationalen Aktionsplan gibt, fehlt es an der konsequenten Umsetzung und Integration von Nachhaltigkeitsbildung in alle Bildungsbereiche.

Notwendige Maßnahmen

Um den Klimaschutz wirksam voranzutreiben, sollte die Bundesregierung folgende Maßnahmen ergreifen:

  • Einhaltung und Übertreffen der Klimaziele: Strikte Einhaltung der nationalen und internationalen Klimaziele und Überprüfung der Fortschritte.
  • Stärkung der Klimabildung: Verstärkte Integration von BNE in alle Bildungseinrichtungen und Förderung von Nachhaltigkeitsprojekten.
  • Förderung erneuerbarer Energien: Massive Investitionen in erneuerbare Energien und Infrastrukturprojekte, die CO2-Emissionen reduzieren.
  • Rechtsverbindliche Maßnahmen: Einführung verbindlicher gesetzlicher Regelungen zur Einhaltung von Klimaschutzmaßnahmen.
  • Transparente Kommunikation: Offene und transparente Kommunikation mit der Bevölkerung über die Fortschritte und Herausforderungen im Klimaschutz.

Fazit

Die Auseinandersetzung zwischen der Deutschen Umwelthilfe und der Bundesregierung zeigt die Notwendigkeit einer entschlosseneren Klimapolitik. Der Druck aus der Zivilgesellschaft und die Verpflichtungen aus internationalen Abkommen wie den SDGs erfordern ein schnelles und konsequentes Handeln der Regierung, um die Klimaziele zu erreichen und eine nachhaltige Zukunft zu sichern.

Ziviler Ungehorsam und Straftaten

Das Spannungsfeld zwischen Klimaklebern und der deutschen Regierung ist vielschichtig und komplex. Es spiegelt nicht nur die rechtlichen und politischen Aspekte wider, sondern auch die gesellschaftlichen und moralischen Dilemmata.

Klimakleber, wie die Aktivisten der „Letzten Generation“, setzen auf zivilen Ungehorsam, um auf die Dringlichkeit des Klimawandels aufmerksam zu machen. Ihre Aktionen, wie das Festkleben auf Straßen oder an Gebäuden, sind oft als Straftaten klassifiziert, weil sie den öffentlichen Verkehr oder den Alltag erheblich stören.

Die Reaktion der Regierung

Die Regierung und Strafverfolgungsbehörden reagieren in der Regel mit der vollen Härte des Gesetzes auf diese Aktionen. Das Spannungsfeld entsteht hier aus mehreren Faktoren:

  • Ignoranz der Regierung: Viele Kritiker argumentieren, dass die Regierung die legitimen Anliegen der Klimabewegung ignoriert oder nicht ernst genug nimmt, was die Aktivisten zu drastischeren Mitteln treibt.
  • Rechtliche Konsequenzen: Während die Aktivisten für ihre Aktionen strafrechtlich belangt werden, stellt sich die Frage, ob die Unterlassung wirksamer Klimaschutzmaßnahmen durch die Regierung nicht ebenfalls strafbar sein könnte. Dies würde voraussetzen, dass gesetzliche Vereinbarungen und Klimaziele bindend und rechtlich durchsetzbar sind.

Rechtliche und moralische Fragen

Es gibt mehrere rechtliche und moralische Fragen, die in diesem Spannungsfeld aufgeworfen werden:

  • Recht auf Protest: Das Recht auf Protest ist in demokratischen Gesellschaften verankert. Wenn jedoch friedliche Proteste ignoriert werden, sehen sich Aktivisten oft gezwungen, radikalere Maßnahmen zu ergreifen.
  • Verpflichtung der Regierung: Die Regierung hat die Verpflichtung, die Gesundheit und das Wohl ihrer Bürger zu schützen. Dies umfasst auch den Schutz vor den Folgen des Klimawandels. Wenn die Regierung ihren Verpflichtungen nicht nachkommt, könnte dies als eine Form von Vernachlässigung angesehen werden.
  • Gerechtigkeit und Verhältnismäßigkeit: Die Frage der Gerechtigkeit stellt sich, wenn Aktivisten hart bestraft werden, während die Regierung für die Unterlassung von Maßnahmen, die die Klimaziele betreffen, nicht zur Rechenschaft gezogen wird.

Fazit

Das Spannungsfeld zwischen den Aktionen der Klimakleber und der Reaktion der Regierung ist komplex und vielschichtig. Es zeigt, dass es neben den rechtlichen Aspekten auch moralische und gesellschaftliche Dimensionen gibt, die berücksichtigt werden müssen. Eine Lösung dieses Konflikts erfordert nicht nur rechtliche Klarheit, sondern auch ein stärkeres Engagement der Regierung für den Klimaschutz und eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Anliegen der Bürger.

Resümee: Eine fehlertolerante Gesellschaft als Schlüssel zur Zukunftsgestaltung

Der Konflikt um den Klimaschutz in Deutschland offenbart ein tiefgreifendes Spannungsfeld zwischen den verschiedenen Akteuren und ihren Handlungsweisen.

Interessen und Perspektiven

Es scheint, als halte die Politik oft an eigenen Interessen und überholten Strukturen fest, anstatt sich den aktuellen Herausforderungen des Klimawandels anzupassen. Dieser Mangel an Anpassungsfähigkeit und der Fokus auf Eigeninteressen verhindern eine notwendige Weiterentwicklung auf Augenhöhe und im Respekt gegenüber dem Gemeinwohl.
Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) zeigt beim Thema Klimapolitik eine komplexe Haltung. Einerseits erkennt der Verband die Notwendigkeit von Nachhaltigkeit und Energiewende an und fördert diese Themen aktiv, wie etwa beim „Zukunftstag Mittelstand 2024“. Andererseits betont der BVMW die Bedeutung einer wirtschaftsfreundlichen Umsetzung, die die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des Mittelstands nicht gefährdet​​. Diese Balance zwischen ökologischer Verantwortung und ökonomischer Vernunft prägt die Position des BVMW in der Klimadebatte.

Protest und Reaktion

Die Klimaproteste und der zivile Ungehorsam werden oft als Gesetzesübertretungen dargestellt, sind es auch und mit der vollen Härte des Gesetzes verfolgt. Dies lenkt jedoch von den eigentlichen Ursachen der Proteste ab und stigmatisiert die Aktivisten, anstatt ihre Anliegen ernsthaft zu prüfen. Diese Reaktion zeigt ein Paradox: Statt zu lernen und sich weiterzuentwickeln, wird die Fehlertoleranz und Bereitschaft zur Selbstreflexion vernachlässigt.

Lernkurve – gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Wandel

Eine fehlertolerante Gesellschaft würde es ermöglichen, aus Fehlern zu lernen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Viele Bürger sind bereit, diesen Lernprozess mitzugehen, da sie verstehen, dass die Welt und die notwendigen Maßnahmen sich schnell ändern. Es ist wichtig, anzuerkennen, dass wir nicht immer die richtigen Antworten haben und dass Fehler ein natürlicher Bestandteil des Lernprozesses sind. Nachhaltigkeit kann allerdings auch ein Wettbewerbsvorteil werden, wenn wir z.B. den Green Deal der EU wirklich aufnehmen und #einfachmachen.

Selbstwirksame Entwicklung für die Zukunft

Für die Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft ist es entscheidend, dass sowohl die Regierung, die Wirtschaft als auch die Gesellschaft eine Kultur der Fehlertoleranz und des gemeinsamen Lernens entwickeln. Eine selbstwirksame Entwicklung bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, aus Fehlern zu lernen und bereit zu sein, kontinuierlich neu zu denken. Dies würde nicht nur das Vertrauen der Bürger stärken, sondern auch zu einer effektiveren und kohärenteren Klimapolitik führen.

Insgesamt zeigt der Blick von außen auf die Politik, Wirtschaft und Regierung, dass ein Wandel in der Haltung, Zielen und im Umgang mit Fehlern notwendig ist. Durch eine ehrliche Auseinandersetzung mit eigenen Fehlern und eine lernbereite Haltung können wir gemeinsam eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft gestalten.

Quellen:

**) Bild zeigt Klimakleber auf der linken Seite, die sich aus Protest auf die Straße kleben, und auf der rechten Seite Politiker mit Dokumenten, die „SDG 2030“ und „Internationale Verpflichtungen“ markieren. Der Hintergrund veranschaulicht die globale Klimakrise mit Umweltsymbolen und einem Globus. Die Szene illustriert das Paradox und die Spannung zwischen den drastischen Maßnahmen der Aktivisten und den unzureichenden Handlungen der Politiker in einer deutschen Stadt. [Prompt erstellt von Georg Eck, unter Einsatz von chatGPT40 und umgesetzt mit der Technologie von FireFly.]


Verfasser: Georg Eck mit Unterstützung durch die Technologien von chatGPT40, Smart Information Agent und Firefly.

Lösungen für Zukunftsfragen finden

Kinder und Jugendliche stellen oft Fragen, denn sie sind unglaublich neugierig. Sie möchten gerne aktiv werden und Unbekanntes erforschen, dadurch werden sie selbst zu Gestaltern. Hoffnung und Zuversicht sind wichtig, da Kinder und Jugendliche sich durchaus bewusst sind über die ungelösten Probleme unserer Zeit.

Wenn wir im Jahr 2022 aus der Gesellschaft, Politik und Wirtschaft auf Bildung schauen, dann stellen wir erschrocken fest, dass Schülerinnen und Schüler und ihre Fragen nicht im Mittelpunkt stehen. Zudem erkennen wir heute immer komplexere Herausforderungen, ob im Klimaschutz oder in der Transformation von industrieller Vorgänge, die nachhaltiger werden müssen, wie das Färben oder die Mobilität. Diese Herausforderungen erfordern schon längst andere Strategien der Zusammenarbeit in Verwaltung und Wirtschaft, dass sie überhaupt erfolgreich verändert werden können.

Der FREI DAY von Margret Rasfeld und Schule im Aufbruch schafft diese Freiräume, die alle Menschen benötigen, wenn Lösungen gefunden werden wollen. Kinder und Jugendliche entdecken ihre Potentiale, bauen ein Netzwerk zu außerschulischen Organisationen, zu Universitäten oder Unternehmen auf, werden kreativ und möchten ihre Zukunftsvisionen entwerfen und umsetzen. So verlieren Herkunft, Familie und Status an Bedeutung für den beruflichen Werdegang.

ISBN: 978-3-96238-294-0 | Erschienen Okt 2021

Am FREI DAY verändert sich auch die Bedeutung des Lehrberufs. Lehrer und Lehrerinnen werden zu Begleitern und unterstützen die Kinder und Jugendlichen bei Bedarf im Prozess und verzichten auf Kontrolle oder Bewertung durch Noten, um zu motivieren.

Bildung nachhaltiger Entwicklung (BNE) ist eine gesamtgesellschaftliche, bildungspolitische und wirtschaftliche Verantwortung, aufgezeigt durch die Global Goals (SDGs) der Vereinten Nationen. Das wissen natürlich Kinder und Jugendliche, sie wollen ihre Fragen stellen und sich dabei selbstwirksam fühlen und handlungsfähig erleben.

„Lernen, die Welt zu verändern,“ sagt Prof. Dr. Maria Böhmer, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission und Margret Rasfelds FREI DAY ist eine Antwort darauf, ein Lernformat, es aktiv zu lernen und Zukunft wieder gestalten zu können.

Für den Klimaschutz mit dem Segelboot um die Welt

Was hat Klimaschutz mit Segeln zu tun? Kaum eine Fortbewegungsart ist so sehr von der Achtung vor der Natur geprägt wie das Segeln. Diese Achtsamkeit und das Bewusstsein für die Fragilität unseres Planeten möchten die Klimaaktivisten Boris Herrmann und Birte Lorenzen-Herrmann bei Kindern wecken, sie aufklären und bilden.

ISBN: 978-3-570-17993-2 | Erscheint am 14. September 2022

Die Oberfläche unserer Erde ist mit 73% von Meeren bedeckt und die sind ein wichtiger Puffer im Klimasystem. Wie steht es um unser Klima und unsere Ozeane, und was braucht es, um die Krise in den Griff zu kriegen?

Birte Lorenzen-Herrmann, Lehrerin und Gründerin von #MyOceanChallenge hat einen Kit entwickelt, übersetzt in 11 Sprachen für Pädagogen entwickelt, die ihn für Kinder im Alter von 8-12 Jahren einsetzen können. Mit diesem immersiven Lernprogramm für Schulen haben Kinder die Möglichkeit, den Reiz des Segelns zu entdecken, indem sie an Bord der IMOCA 60 Malizia Weltregatten verfolgen, verstehen, wie die Gesundheit der Ozeane bedroht ist und wie Kohlendioxid (CO2) unsere Ozeane schädigt – und wie sie Teil der Lösung sein können.

Das Nachhaltigkeitsprogramm „My Ocean Challenge“ wird von der Zwischenstaatlichen Ozeanographischen Kommission (IOC) der UNESCO gefördert und von der Stiftung Fürst Albert II. von Monaco unterstützt.

„Die junge Generation hat das Potential, das Schicksal der Welt zu verändern. Unterschätzt es nicht,“ sagt Prof. Dr. James Hansen, ehem. Direktor der NASA, Columbia University Earth Institute (Zitat aus Das Klimabuch, von Esther Gonstalla erschienen im oekom Verlag). Die Welt ist voller Lösungen – lasst sie uns finden.

RCE- Nachhaltigkeitskonferenz 2022 in Nürnberg

2019 traf ich Dr. Christian Büttner, Leiter des Institut für Pädagogik und Schulpsychologie in Nürnberg (IPSN) in seinem Büro. Wir diskutierten über die Transformation von Bildung und wie Schule-im-Aufbruch dazu wertvolles beitragen kann.

Bei einem weiteren Treffen wurde mir der Bau der Energie- und Umweltstation vorgestellt und erklärt, dass Nürnberg eine RCE-Stadt ist. „Was ist RCE?“ und „Warum sieht und hört man nichts in Nürnberg über nachhaltige Projekte,“ vor allem zwischen Universität und Wirtschaft und wo sind die Ergebnisse, die wieder zurück in die regionalen Bildungseinrichtungen fließen, das ein Ziel des RCE ist?

Jedes einzelne „Regionale Kompetenzzentrum für BNE“ (RCE), engagiert sich am Schnittpunkt von nachhaltiger Entwicklung, Bildung und Regionalentwicklung. Mit der Bündelung der in der Region vorhandenen Kompetenzen unterstützt es die Entwicklung nachhaltiger Bildungsregionen. Jedes RCE ist akkreditiert durch die Universität der Vereinten Nationen (UN).

Der „Zusammenschluss der Regionalen Kompetenzzentren BNE (RCE) der UN-Universität in Deutschland“ initiiert und unterstützt Austausch-, Lern- und Transferprozesse zwischen den Regionen und anderen BNE-Netzwerken. Insbesondere soll der globale Diskurs zu BNE (SDG, WAP) lokal verankert werden.

Einmal im Jahr treffen sich die RCEs zu einer Konferenz, die nächste wird in Nürnberg geplant. In Christian Büttner und mir entstand die gemeinsame Idee, die RCEs mit Schulen aus Nürnberg und aus der Region zu vernetzen, denn der Austausch von Erfahrungen wäre sehr wertvoll – dann kam die Pandemie.

Ende 2021 haben wir die Idee in einem RCE-Online-Meeting vorgestellt und sie wurde begeistert angenommen. Zwischenzeitlich ist der FREI DAY an einer Schule in Nürnberg angekommen, wird umgesetzt und das IPSN bietet Fortbildungen dazu an.

Als Segler kennt man spätestens seit 2020 Boris Herrmann, als er als erster Deutscher an der Vendée Globe – einer Einhandsegler-Regatta rund um den Globus – teilnimmt. Ein Jahr vorher, im August 2019 hat Boris Herrmann pressewirksam Greta Thunberg in nur 15 Tagen mit seinem Boot SEAEXPLORER nach New York gebracht.

Auf der Segelfläche der SEAEXPLORER steht: A RACE WE MUST WIN. Es geht um die Herausforderung im Klimaschutz. Während der Regatta funkt die SEAEXPLORER Messdaten vom Meerwasser zum Max-Planck-Institut und Boris bringt neue Messbojen aus.


Wir freuen uns, dass wir zu dieser RCE- und Nachhaltigkeitskonferenz 2022 in Nürnberg viele Menschen aus Sport, Politik, Wirtschaft und Bildung einladen können. Wichtig ist, dass Kinder und Jugendliche erleben, dass ihre Bedürfnisse und Fragen gehört werden, dass sie sich selbst einbringen können.

Die Politik sollte verstehen, dass es „nur“ Leitplanken bedürfte und dass ein Handeln in Verantwortung (fast) von alleine entsteht. Die Wirtschaft wird Impulse bekommen, wie sie Mensch und Natur verantwortlicher verbinden sollte. Und Schulleiter werden den Mut finden, dass Bildung transformiert werden kann und wir alle damit wieder zunehmend Zukunft positiv gestalten können.

Information & Anmeldung:
www.bne-konferenz-2022-nuernberg.de
Anmelden und registrieren für Tag 1 und/oder Tag 2:
http://pretix.eu/bne-konferenz-2022-nuernberg.de/sdg22/

SEI DABEI – bringe Dich mit ein – ein Anfang ist gemacht.

Lass uns heute etwas tun

Buch– oder E-Book – direkt beim Verlag […hier] bestellen.
ISBN Buch: 978-3-7534-6204-2
ISBN E-Book: 978-3-7534-7368-0

Jack sitzt schon Minuten am Steg und sieht auf das in der Sonne glitzernde Wasser, als Lena sich neben ihn setzt.

„An was denkst Du?“ fragt sie nach ein paar Minuten der Stille und er blickt weiterhin auf den See.

Nach einer Weile antwortet Jack: „2020, vor 10 Jahren, war ein verrücktes Jahr, der Beginn einer neuen Zeitrechnung. Vieles hat sich seitdem geändert. Immer wird sich etwas ändern.“

„Weißt Du, dass der Salzgehalt in den Meeren seit Jahrtausenden konstant bei 3,5% liegt?“ fragt Lena, ohne Jack anzusehen. „Was möchtest du eigentlich nach der Schule tun?“ fragt er, ohne auf ihre Frage einzugehen.

„Ich bin doch noch gar nicht in der Schule, aber ich freue mich darauf. Mein Bruder sagt, dass es dann Projekte mit vielen Ländern gibt und wir einen Tag in der Woche in Konferenzen sind“, sagt Lena. Jack sagt nichts.

„Weißt du noch, was Du dir vor 10 Jahren für das neue Jahr gewünscht hast?“, fragt Lena und hebt ihren Kopf zu ihm in Erwartung, dass er sie auch ansieht, aber sein Blick bleibt aufs Wasser gerichtet.

Nach weiteren Minuten der Stille dreht er seinen Kopf zu Lena und beide sehen sich in die Augen. Jack spricht, als würde er in ihren Augen lesen: „Mit der Entfaltung der einzelnen Potentiale werden wir nun an runden Tischen in Wertschätzung und auf Augenhöhe mit einer neuen horizontalen Denkweise Strategien entwickeln und somit die Zukunft nachhaltiger und erfolgreicher gestalten als bisher.“

Lena lächelt und ist begeistert. „Keine Ahnung, was du damit meinst, aber es hört sich gut an. Bestimmt haben viele das vor 10 Jahren verstanden und es wurde daraufhin alles umgesetzt” sagt Lena und drückt Jack fest.

Beide blicken wieder auf das Wasser und die Ruhe ist fast zu greifen. Nach einer Weile steht Lena auf, reicht Jack die Hand und sagt: „Lass uns heute etwas tun, etwas für Morgen.“ Jack steht auf und beide gehen Hand in Hand zurück zum Haus.

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